Ich glaube, ich habe lange nach den großen Momenten gesucht.
Nach dem einen Gefühl,
das alles verändert.
Nach dem einen Tag,
an dem sich plötzlich alles richtig anfühlt.
Und dabei habe ich übersehen,
wie viel schon da war.
Ganz leise.
Ganz unscheinbar.
Und doch so echt.
Ich war schon immer ein achtsamer Mensch.
Jemand, der fühlt, der wahrnimmt, der zwischen den Zeilen spürt.
Und trotzdem gab es Zeiten,
in denen ich diese Leichtigkeit nicht mehr klar sehen konnte.
Zu viel im Außen.
Zu viel Unruhe.
Zu viele Gedanken.
Mein Blick war oft bei dem, was schwer ist.
Bei dem, was nicht funktioniert.
Bei dem, was Energie zieht.
Und mein Herz ist leiser geworden.
In letzter Zeit verändert sich etwas in mir.
Ganz sanft.
Ich beginne wieder, mich auszurichten.
Weniger auf Unmut.
Weniger auf Ärger.
Weniger auf Stress.
Und mehr auf das, was still gut tut.
Ich nehme sie wieder wahr –
diese kleinen Momente im Alltag,
die mein Herz für einen Augenblick ganz weich machen.
Ein Sonnenstrahl auf meiner Haut.
Ein ehrliches Lächeln.
Das Gefühl von Ruhe, wenn ich einfach nur sitze
und nichts tun muss.
Manchmal ist es ein Gespräch.
Manchmal ein Gedanke.
Manchmal einfach nur ein Atemzug,
der sich plötzlich leichter anfühlt.
Diese Momente sind nicht laut.
Sie drängen sich nicht auf.
Aber sie sind da.
Und je mehr ich sie wahrnehme,
desto mehr verändern sie etwas in mir.
Nicht alles auf einmal.
Nicht perfekt.
Aber spürbar.
Es ist, als würde mein Herz sich langsam erinnern,
wie sich Leichtigkeit anfühlt.
Wie sich Freude anfühlt –
ohne Grund, ohne Ziel.
Einfach da.
Vielleicht geht es gar nicht darum,
dass immer alles gut ist.
Vielleicht geht es darum,
diese kleinen Lichtblicke nicht zu übersehen.
Sie einzusammeln.
Wie kleine Schätze.
Und zu merken:
Da ist so viel mehr, als ich manchmal glaube.
Und vielleicht beginnt genau dort
ein leises, echtes Glück.
🌿
Jasmin
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