Zwischen Abschied und dem, was noch kommt

Ich merke, dass sich etwas verändert.

Nicht plötzlich.
Nicht laut.
Eher leise… aber klar.

Etwas passt nicht mehr so wie früher.
Und ich kann es auch nicht mehr passend machen.

Das macht mich traurig.

Weil es einmal richtig war.
Weil es sich vertraut angefühlt hat.
Weil ein Teil von mir gerne festhalten würde.

Und gleichzeitig ist da etwas anderes in mir.
Ganz vorsichtig.
Neugierig.

Als würde ein neuer Weg schon da sein…
aber ich kann ihn noch nicht sehen.

Dieses Dazwischen fühlt sich unruhig an.
Fast so, als würde mein Herz in zwei Richtungen gleichzeitig ziehen.

Ein Teil möchte bleiben.
Ein Teil weiß, dass ich gehen muss.

Ich versuche gerade, das nicht wegzudrücken.
Nicht schneller sein zu wollen, als ich bin.

Sondern bei mir zu bleiben.
Mit allem, was gerade da ist.

Mit der Traurigkeit.
Mit der Unsicherheit.
Und auch mit dieser leisen Hoffnung.

Vielleicht muss ich noch gar nicht wissen, wie es weitergeht.

Vielleicht reicht es, zu spüren,
dass ich mir selbst vertraue.

Auch dann, wenn ich noch keinen Plan habe.

Auch dann, wenn es sich gerade nicht leicht anfühlt.

Ich glaube, genau hier beginnt etwas Neues.

Ganz still.
Ganz zart.

🌿
Jasmin

Kennst du dieses Gefühl, zwischen Loslassen und Neuanfang zu stehen?

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