Wachstum in Sanftheit

Mein leiser Anfang.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Text wirklich teilen möchte.
Nicht, weil ich nichts zu sagen habe – sondern weil das, was ich sagen möchte, sehr nah ist.

Dieser Blog entsteht nicht aus einem großen Plan.
Er entsteht aus einem inneren Bedürfnis.
Aus dem Wunsch, einen Raum zu schaffen, in dem man nicht schneller, besser oder weiter sein muss.
Sondern einfach da.

Ich nenne diesen Ort Wachstum in Sanftheit, weil ich selbst lange dachte, Wachstum müsse anstrengend sein. Laut. Zielgerichtet. Immer mit einem „Danach bin ich weiter als vorher“.

Aber mein Leben hat mir etwas anderes gezeigt.

Ich habe erlebt, dass die größten Veränderungen oft leise geschehen.
In Momenten, in denen ich nichts „geleistet“ habe.
In stillen Gedanken. In ehrlichen Tränen. In Phasen des Rückzugs.

Sanftes Wachstum bedeutet für mich:
Nicht gegen mich zu arbeiten, sondern mit mir.
Mich nicht ständig zu optimieren, sondern mich zu verstehen.
Nicht zu drängen – sondern zuzuhören.

Und ich schreibe diesen Blog nicht, weil ich „angekommen“ bin.
Sondern weil ich unterwegs bin.
Ich gehe diesen Weg selbst. Tastend. Lernend. Zweifelnd.
Genau wie du vielleicht auch.

Hier wird es keine schnellen Lösungen geben.
Keine 5-Schritte-zum-Glück-Formeln.
Keine lauten Versprechen.

Stattdessen möchte ich teilen, was mich innerlich bewegt:
Gedanken. Bilder. kleine Impulse. Karten. Worte, die vielleicht nicht alles erklären – aber etwas berühren.

Vielleicht ist dieser Blog ein Ort für dich,
wenn du müde bist vom Funktionieren.
Wenn du spürst, dass in dir etwas wachsen will,
aber nicht weißt, wie.

Vielleicht ist er auch einfach nur ein stiller Begleiter.
Für ein paar Minuten. Für einen Atemzug. Für einen Gedanken.

Und vielleicht ist das genug.

Ich weiß nicht, wohin dieser Weg führt.
Aber ich weiß, dass ich ihn sanft gehen möchte.

Und wenn du magst,
geh ein Stück mit mir.

Dieser Ort soll ein Raum sein, in dem wir uns respektvoll begegnen.
Ein Raum für ehrliche Gedanken, für leise Geschichten, für unterschiedliche Perspektiven.
Ohne Bewertung. Ohne Vergleichen. Ohne richtig oder falsch.

Ich wünsche mir, dass hier ein Austausch entstehen darf,
der nährt statt verletzt,
verbindet statt trennt,
und uns daran erinnert, dass wir alle auf unsere Weise unterwegs sind.

Jasmin 🌿

Hinterlasse einen Kommentar